Die Mitarbeiter des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

Carlo Lejeune, geb. 1963, Historiker, seit 2013 Leiter des ZOG, Mitglied des Vorstandes und des wissenschaftlichen Beirates. Er studierte an der Universität Neu-Löwen, Bonn und Köln. Er promovierte in Trier zu den deutsch-belgischen Kulturbeziehungen (1925-1980). Er ist auf Ostbelgische Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts und deren didaktische Vermittlung spezialisiert. Zu seinen Schwerpunkten gehören die ostbelgische Alltags- und Sozialgeschichte sowie die deutsch-belgischen Beziehungen. Er arbeitet seit dem 1. September 2013 halbzeitig und seit dem 1. September 2014 vollzeitig für das Zentrum.

Tobias Dewes, geb. 1987, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Er studierte an der James Cook University in Townsville und der Universität des Saarlandes in Saarbrücken mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Technik- und Umweltgeschichte. Seit dem 1. November 2019 arbeitet er in Nebentätigkeit für das ZOG und promoviert an der RWTH Aachen. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit Wissensmanagement und untersucht dabei Organisations- und Transferstrukturen im Tertiärbereich des Bildungssystem. 

Vitus Sproten, geb. 1993, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Sproten studierte Geschichts- und Politikwissenschaften an der Universität Trier und Geschichtswissenschaften an der Universität Lüttich. Er konzentrierte sich in dieser Zeit auf Mediengeschichte und die Geschichte Belgiens sowie Deutschlands. Er arbeitet seit dem 1. November 2016 halbzeitig für das ZOG und promoviert am Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) der Universität Luxemburg. Seine Doktorarbeit behandelt den popkulturellen, medialen Austausch in der Region zwischen Maas und Rhein (bzw. den Städten Aachen, Maastricht und Lüttich).

Alfred Rauw, geb. 1958, Primarschullehrer, war wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZOG. Davor war er 38 Jahre im Schulwesen der Gemeinde Büllingen tätig. Seit dem 1. September 2016 arbeitet er vollzeitig für das ZOG. Er beschäftigte sich vor allem mit der didaktischen Aufarbeitung verschiedener Projekte und koordinieret das Digitalisierungsprojekt des Zentrums. Er forscht zu verschiedenen regionalhistorischen Themen. Rauw erhielt mit der Arbeitsgruppe Dorfgeschichte Mürringen 2004 und 2016 den Preis des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens im Bereich Geschichte.

Eric Wiesemes, geb. 1972, Historiker, war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Regionalgeschichte. Er studierte Geschichte und Politische Wissenschaften an der RWTH Aachen. Er ist auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs in Eupen-Malmedy spezialisiert. Er war vom 1. September 2015 bis zum 1. September 2016 für 16 Wochenstunden und vom 1. September 2016 bis zum 1. September 2017 für 3 Wochenstunden als Mitarbeiter für das ZOG tätig. Sein Hauptaufgabenfeld war die Betreuung der ostbelgischen Geschichtsdatenbank.

 

Der Vorstand des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

Der Vorstand leitet das Tagesgeschäft des Zentrums.

Els Herrebout, geb. 1961, Historikerin und Archivarin, ist Präsidentin des ZOG und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates. Sie studierte an den Universitäten von Löwen und Antwerpen. Sie ist leitende Staatsarchivarin im Staatsarchiv Eupen. Sie veröffentlichte zahlreiche Inventare, archivalische Studien und Beiträge zur Geschichte Ostbelgiens. Herrebout bringt die Sachkenntnis des Archivs ins Zentrum ein und stärkt somit auch die Rolle des Staatsarchivs in der Geschichtslandschaft Ostbelgiens.

Carlo Lejeune, seit 2014 delegierter Verwalter der V.o.G. (siehe oben)

Wilfried Jousten, geb. 1971, Bibliothekar, ist seit 2014 Schriftführer des ZOG. Er studierte Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Lüttich. Er arbeitet als Bibliothekar und Archivar im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen. Er publizierte vor allem zur ostbelgischen Kirchengeschichte, ist Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ und des Fördervereins des Archivwesens in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Lothar Trantes, geb. 1959, ist seit 2014 Kassierer des ZOG. Er arbeitet als Bilanzbuchhalter in einer luxemburgischen Steuerberatungsfirma. Ehrenamtlich ist er Kassierer des Geschichtsvereins Zwischen Venn und Schneifel, Sankt Vith.

 

Der wissenschaftliche Beirat des Zentrums für Ostbelgische Geschichte

Der wissenschaftliche Beirat ist die Denkschmiede des Zentrums. Er entwirft Konzepte, begleitet und vernetzt mit der Großregion. Er besteht in seiner jetzigen Zusammensetzung seit Januar 2020

Christoph Brüll war von 2009 bis 2017 Forscher des Nationalen Fonds für wissenschaftliche Forschung (FRS-FNRS) an der Universität Lüttich. Seit September 2017 arbeitet er als Senior Research Scientist an der Universität Luxemburg. In seinen Veröffentlichungen beschäftigt er sich mit den deutsch-belgischen Beziehungen, der Transnationalen Politik- und Sozialgeschichte in Westeuropa und der Geschichte der Geschichtsschreibung. Website:https://www.c2dh.uni.lu/people/christoph-brull

Els Herrebout (siehe oben)

Carlo Lejeune (siehe oben)

Catherine Lanneau ist Lehrstuhlinhaberin für belgische Geschichte und dessen internationaler Beziehungen an der Universität Lüttich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der belgisch-französischen Beziehungen und die Geschichte der Wallonischen Bewegung. Website: http://web.philo.ulg.ac.be/schist/catherine-lanneau/

Sabine Schmitz leitet des Belgienzentrums an der Universität Paderborn und ist Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Literaturgeschichte Belgiens, Frankreichs und Spaniens sowie die Geschichte Belgiens. Website: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-romanistik/prof-dr-sabine-schmitz/

Hubert Roland ist Research Fellow beim belgischen Fonds de la Recherche Scientifique und außerordentlicher Professor an der Katholischen Universität Löwen (UCL). Seine Interessenschwerpunkte sind die Geschichte des deutsch-französischen Kultur- und Literaturtransfers, die vergleichende Imagologie, der magische Realismus in der deutschen und europäischen Literatur und die vergleichende Geschichtsschreibung der Avantgarde. Website: https://uclouvain.be/fr/repertoires/hubert.roland

Marnix Beyen ist Professor für Geschichte an der Universität Antwerpen. Er ist auf die Kultur-, Sozial- und Politikgeschichte Belgiens, der Niederlande und Frankreichs des 19. und 20. Jahrhunderts spezialisiert. Er publiziert zahlreiche Beiträge in der Tagespresse. Website:https://www.uantwerpen.be/nl/personeel/marnix-beyen/

Denis Scuto ist Professor für luxemburgische Geschichte an der Universität Luxemburg und Vize-Direktor des Centre for Contemporary and Digital History der Universität Luxemburg. Er ist insbesondere auf luxemburgische Geschichte des 20. Jahrhunderts und Migrationsgeschichte spezialisiert. Website:https://www.c2dh.uni.lu/de/people/denis-scuto

Stefan Wunsch ist wissenschaftlicher Leiter der Dokumentationsstelle der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel (Vogelsang-IP). Dort arbeitet er insbesondere in den Bereichen der Erwachsenenbildung und der Geschichtsvermittlung. Website: http://www.vogelsang-ip.de/de/leitmarken/ns-dokumentation-vogelsang/ns-dokumentation-vogelsang.html

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