Eupen, Malmedy, Sankt Vith

Der Wiener Kongress legte 1815 neue Grenzen in Europa fest. Das Vereinigte Königreich der Niederlande sollte ein militärisches Bollwerk gegen Frankreich bilden und durch Preußen unterstützt werden, dem das Rheinland zugesprochen wurde. Durch diesen Entscheid wurde das heutige Ostbelgien preußisch. Als Verwaltungseinheiten wurden an der Westgrenze drei preußische Kreise gebildet: die Kreise Eupen, Malmedy und Sankt Vith. Da der Kreis Sankt Vith sich recht schnell als zu klein erwies, wurde er 1821 mit dem Kreis Malmedy zusammengelegt. Ab 1821 bestanden die Kreise Eupen und Malmedy als Grenzkreise zum Vereinigten Königreich der Niederlande, bzw. ab 1830 zu Belgien.

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